Aktivitäten

Aus dem Vermögen meiner Eltern unterhalte ich eine Stiftung zur Förderung der Kollektivitätsforschung. Die finanzielle Grundlage der Stiftung besteht in der Hauptsache aus Immobilienbesitz in Düsseldorf. Der größte Aktivposten ist eine Liegenschaft, in welcher meine Eltern bis 1980 ein Sanitätsgeschäft betrieben. Das Ladenlokal wurde seitdem an Filialisten vermietet. 2012 habe ich das 1952 errichtete Gebäude, das die Anforderungen nicht mehr erfüllte, abgerissen und neugebaut (Eröffnung April 2013). Der Mietertrag wurde dadurch um ein Drittel gesteigert. Solche Herausforderungen der Praxis schätze ich sehr und sehe darin einen gesunden Ausgleich zur Tätigkeit des theoretisierenden Geisteswissenschaftlers. Da auch im Geschäftsleben Kultur angetroffen wird, bin ich dafür gut gerüstet. 

Aufgrund mangelnder Unterstützung hat die Hansen-Stiftung im Sommer 2013 der Universität Passau den Rücken gekehrt und mit der Universität Regensburg eine Kooperation vereinbart. Als ihr Bindeglied wird an der Regensburger Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften eine Forschungsstelle Grundlagen Kulturwissenschaft gegründet, welche die durch die Erträge der Stiftung zu finanzierenden Leistungen wie Lehrveranstaltungen, Stipendien, Konferenzen etc. plant und durchführt.

Vor allem für Doktoranden und Stipendiaten bin ich immer ansprechbar. Das ist die Arbeit, die mir die meiste Befriedigung verschafft. Zum einen ist es schön, jungen Menschen zu klarem Denken zu verhelfen und zum anderen werde ich mit neuen Themen konfrontiert.

Meine ersten Versuche, eine Kollektivtheorie zu erstellen liegen inzwischen einige Jahre zurück. Da sie einerseits erfolgreich, andererseits noch nicht abgeschlossen ist, werde ich weiter an ihr arbeiten. Die von mir in Regensburg angebotenen Veranstaltungen werden sich hauptsächlich dieser Erweiterung widmen.