Kulturbegriff und Methode: Der stille Paradigmenwechsel in den Geisteswissenschaften (Narr-Verlag, Tübingen 1993)

Ausgehend vom jeweils verwendeten Kulturbegriff, verfolgen die Beiträge dieses Bandes die leisen Revolutionen, die sich in der Praxis der geisteswissenschaftlichen Fächer vollzogen haben. Statt der üblichen abstrakten Methodendiskussion werden hier die Entwicklungen im Innern folgender Fächer nachgezeichnet: Ethnologie, Volkskunde, Kunstgeschichte, Landeskunde, Kulturgeographie, Geschichte, Psychologie und Soziologie. Es wird deutlich, dass sich die genannten Fächer mit Hilfe des Kulturbegriffs sowohl der Systemtheorie wie dem Konstruktivismus öffnen.